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Автор: Fritz Erpel
Год: 1981
Издание:
Henschelverlag Kunst und Gesellschaft
Страниц: 72
ISBN: [не указан]
Der kaum funfundzwanzigjdhrige Max Beckmann, junger Familien-vater im neuerbauten Haus zu Berlin-Hermsdorf, Ordentliches Mit-glied der Berliner Sezession, Urheber von mehr als einhundert Olbildern und zur Zeit mit Malereien riesigen Formats befaBt, dar-unter ein Erdbeben, eine Auferstehung, notiert im Januar 1909, nach Anhoren eines Klavier-Quintetts von Brahms (op. 34): "So viel durch gewaltige Schonheit verkldrte Tragik. Die tiefste Schonheit des Menschenlebens gefuhlt im Dramatischen desselben." Die Betroffenheit des Malers offenbart dessen eigenes schopferisches Grundgefuhl; unversehens e nth u I It sich, in aller Unveibindlichkeit wie Banalitdt, eine kunstlerische Maxime, die Beckmann in bekenntnishaften Denkbildern zu personlichster Anschauung, ja Welt-Anschauung fuhren wird. "lch habe nur versucht", bestdtigt der Vierundfunfzigjahrige im Sommer 1938, "mein Weltbild so intensiv, wie es mir moglich war, zu realisieren."
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